Soll ich während einer Krise Werbung schalten?

  • Empfehlungen für Werbung in Krisenzeiten

  • Welche Werbeform Umsatz auch in der Krise macht

  • Wie Messung Ihr Marketing profitabel macht

Viele Unternehmen haben Ihre Werbemaßnahmen abgeschaltet oder zumindest erheblich gedrosselt. Wir als Redaktionsteam möchten Ihnen für Ihre Werbestrategie Empfehlungen und Tipps geben. Sie können dann leichter entscheiden, ob Werbung für Sie sinnvoll ist.

“Wer nicht wirbt der stirbt” Dies ist eine allgemeingültige Regel und langfristig auf jeden Fall sinnvoll. Wie steht es aber in einer Ausnahmesituation wie in der aktuellen Corona-Krise?

Sollen wir alle Werbemaßnahmen stoppen oder noch mehr investieren?

In der Vergangenheit hatte es sich für Unternehmen in Krisenzeiten ausgezahlt, sich nicht zu verstecken, sondern sichtbar zu sein. Einige hatten ihre Marketingbudgets sogar zielgerichtet erhöht und waren damit erfolgreich. Diese Unternehmen konnten Marktanteile dazugewinnen.

Besonders positiv wirkten sich folgende Maßnahmen aus:

  • Bestandskunden mehr pflegen als bisher
  • Zielgruppe besser kennenlernen und auf Ihre Sorgen eingehen
  • Produkte bzw. Dienstleistungen an die veränderte Situation anpassen
  • auf Marketingkanäle mit wenig Streuverluste konzentrieren

Verständlicherweise suchen Unternehmer in schwierigen Zeiten nach Möglichkeiten Kosten zu reduzieren. Aber ein selektives Vorgehen ist im Marketing besser als totales Abschalten.

Henry Ford soll gesagt haben: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“

Sie können sich folgende Frage stellen:

Welche Marketingmaßnahmen haben aktuell messbaren Umsatz zur Folge oder verstärken die Kundenbindung?

Mit dieser Frage kann man jede Maßnahme einzeln überprüfen und bewerten. Die reine Imagewerbung würde hierbei meistens durchfallen. 

Breit gestreute Werbung im Radio, auf Plakaten oder Zeitungsanzeigen erlauben mir selten genau zu erfahren wie viel Umsatz dadurch entstanden ist. 

Ein weiterer Faktor, der bedacht werden kann, betrifft die Klarheit Ihrer Werbebotschaft. Dies betrifft die Fahrzeugbeschriftung genauso wie Ihre Webseite. Vermeiden Sie Floskeln wie „Seit über 40 Jahren für Sie unterwegs“ oder „Qualität wird bei uns großgeschrieben“. Für diese Art von Worthülsen müssen Sie nun wirklich kein Geld ausgeben, auch nicht nach der Krise. Der Interessent möchte ein konkretes Wertversprechen, dass ihm weiterhilft. Beispielsweise „Unsere Telefonberatung ist bis 20:00 für Sie da“. 

Ein spannender Ansatz ist auch, während einer landesweiten Krise Zielgruppen neu einzuteilen. Bisher hat man vielleicht nach Alter, wirtschaftliche Verhältnisse und Branche gruppiert. In einer ungewöhnlichen beängstigenden Situation verändern sich Einkaufsverhalten und Interessen. Daher entscheiden sich viele erfolgreiche Unternehmen dazu, neue Merkmale im Marketing zu testen. Hier kann auf die Emotionen der Wunschkunden eingegangen werden. Wer durch die Entwicklungen und Probleme während der Corona-Pandemie verunsichert ist, kann durch bessere Garantien und mehr Service angesprochen werden. Ängste werden Ernst genommen, damit Kunden sich positiv angesprochen fühlen.

Direktmarketing und Onlinemarketing haben den Vorteil, leichter messbar zu sein. Genau in diesen Disziplinen kann Energie und auch Budget sinnvoll eingesetzt werden.

Das Ziel hierbei ist ganz klar, durch Neukundengewinnung allgemeine Umsatzrückgänge auszugleichen und Bestandskunden zu weiteren Bestellungen anzuregen.

Wichtige Kanäle im Direktmarketing sind das Telefon, persönliche Briefmailings und direkte Ansprache in sozialen Netzwerken. Bei der Auswahl des richtigen Netzwerks helfen zwei wichtige Fragen:

Wo hält sich meine Zielgruppe auf? 

Warum sind die Menschen auf dieser Plattform? 

Die zweite Frage zielt darauf ab, wie ich die Menschen dort ansprechen kann. Es macht einen Unterschied, ob es eine Plattform zur beruflichen Vernetzung(XING, LinkedIn) oder zur privaten Zerstreuung ist.

Onlinemarketing ist sehr vielseitig und flexibel. Möglich sind Live-Streams, Webinare, Umfragen, Chatkanäle oder auch Podcasts, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Der Erfolg ist hierbei leicht messbar. Leider stelle ich in meiner beratenden Tätigkeit immer wieder fest, dass die Methoden zur Erfolgsmessung oft nicht genutzt werden. Bei richtiger Anwendung der Technik kann digitale Werbung exakt gesteuert werden. Es können verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Bildern und Texten bespielt werden. Je nach Erfolg wird das Budget auf die einzelnen Bereiche verteilt oder auch gestoppt. 

Hier können bereits Tagesbudgets von 5 € eine Wirkung in Umsatz und Neukundengewinnung erzielen.

Durch immer wieder erneutes optimieren anhand von echten Zahlen lassen sich Kampagnen mit hoher Wirtschaftlichkeit aufbauen. Ein Gewinn-Kosten-Verhältnis von 2:1 und mehr werden oft erreicht. Wenn alles gut optimiert wurde, stellt sich die Frage: Möchte ich eine profitable Kampagne dann noch abschalten, selbst in einer Krise?

Ich hoffe, mein Artikel enthält einige Anregungen für Ihr weiteres Vorgehen. Unsere Erfahrungen als digitale Agentur und die Zusammenarbeit mit herausragenden Profis im Onlinemarketing haben uns veranlaßt eine Onlineschulung zu erstellen. Dort zeigen wir, wie Unternehmen 75 % der bisherigen Werbekosten einsparen und dabei noch den Umsatz erhöhen. Da auf Unternehmer während dieser Krise ein großer Druck herrscht, haben wir beschlossen diesen Onlinekurs vorübergehend kostenlos zur Verfügung zu stellen.

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